Synap IoT: 

 Preventing Food Waste

Genug für Alle

Laut Untersuchungen der WHO landet ein Drittel der jährlichen Nahrungsmittelproduktion der Welt im Müll. Das muss man sich vor Augen halten – hochgerechnet sind das Rund 1,3 Milliarden Tonnen vergeudete Nahrung pro Jahr. Das ist mehr als genug, um die 850 Millionen hungernden Menschen auf der Welt zu ernähren. Das entspricht sogar viermal so viel wie die Menge an Nahrung, die benötigt würde. Abgesehen von unvermeidlichen Verlusten besteht erhebliches Potential, genau an dieser Stelle einen großen Unterschied für viele Menschen zu machen. 

Lebensmittelverschwendung ist dementsprechend kein Problem, das außer acht gelassen werden darf. Die Vereinten Nationen haben dieses Ziel an die oberste zweite Stelle in den Nachhaltigkeitszielen gesetzt, für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030.

 

Durch den technologischen Fortschritt glauben wir dran, durch wirtschaftliche und intelligente Kühlkettenüberwachung einen Beitrag leisten zu  können. Das Ackerland ist begrenzt - und muss so produktiv wie möglich sein, um unsere wachsende Bevölkerung mit ausreichend Nahrung zu versorgen. 

Allein in Deutschland werden jährlich etwa 10-14 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Das sind etwa 55kg-80kg pro Kopf. Um diese Menge zu produzieren, ist eine Anbaufläche von rund 2,4 Mio. Hektar notwendig. - das entspricht der Fläche von Mecklenburg-Vorpommern. 

Große Verluste quer durch die Wertschöpfungskette

56kg Lebensmittel gehen pro Kopf und Jahr im deutschen Raum durch Industrie, Handel und Großverbraucher verloren. Genauere Untersuchungen über die Menge der vernichteten  Anbauprodukte, weil sie nicht die Eigenschaften haben, die die Industrie benötigt oder die Verbraucher attraktiv finden, stehen noch aus. Umfragen bei Landwirten und der Lebensmittelindustrie zeigen jedoch, dass jeder zweite Salat und jede zweite Kartoffel auf dem Feld bleibt und jeder fünfte Laib Brot im Müll statt auf dem Tisch landet.

Für Europa schätzen die Autoren der FAO-Studie einen jährlichen Pro-Kopf-Verlust über die gesamte Wertschöpfungskette von 280kg bis 300kg. Europäer und Nordamerikaner werfen in ihren Haushalten zwischen 95kg-115kg Lebensmittel pro Jahr weg obwohl ein großer Teil davon noch essbar wäre, das betrifft vorallem Obst und Gemüse. Hinzu kommen Berge von Lebensmitteln, die der Einzelhandel aussortiert.

Die Große Frage

Es gibt viele Gründe, warum weltweit so viel Nahrung verschwendet wird. Manchmal kaufen wir einfach zu viel ein und können nicht alle Lebensmittel konsumieren, bevor sie verdorben sind. Oder auch entsprechen bestimmte Lebensmittel nicht unseren hohen ästhetischen Ansprüchen. Tatsächlich macht „hässliches" und „nicht ansprechendes“ Obst und Gemüse ein Drittel aller verschwendeten Lebensmittel aus - obwohl es genießbar wäre. In anderen Fällen haben Lebensmittel durch unsachgemäße Lagerung oder Transport einfach keine Chance. Und das ist schade, denn die richtige Lagerung von Lebensmitteln kann den Alterungsprozess verlangsamen und maßgeblich dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.

Ob es die schimmelige Wurst im heimischen Kühlschrank ist, die übergroße Portion im Restaurant oder das nicht so schön aussehende Obst, das der schön beleuchteten Bühne im Supermarkt verweigert wird: Weggeworfene Lebensmittel sind überall in der Kette zwischen Produktion und Endverbraucher zu finden. Die genauen Ursachen für Lebensmittelabfälle sind vielfältig. 

Der Weg zum Verbraucher

In der Landwirtschaft verderben die Produkte u.a. durch falsche Lagerung, Schädlingsbefall, Zerstörung durch Stürme oder müssen entsorgt werden, weil es nicht genügend Abnehmer auf dem Markt gibt.

 

In der Industrie werden die meisten Lebensmittelverluste durch Transportschäden, falsche Lagerung und technische Ursachen in der Produktion verursacht. Auch die interne Qualitätssicherung und Überproduktion tragen dazu bei.

 

Im Groß- und Einzelhandel sorgen Kundenwünsche nach einer breiten und optisch ansprechenden Auswahl sowie Produktspezifikationen dafür, dass viele Produkte durch die Maschen fallen und entweder nicht vermarktbar sind oder zur Entsorgung liegen bleiben.

 

In der Gastronomie ist die unkalkulierbare Nachfrage ein entscheidender Faktor, zusammen mit falscher Lagerung, strengen Hygiene- und Produktvorschriften und schlecht definierten Portionsgrößen (häufig in Kantinen), was wiederum  zu Lebensmittelabfällen führt.

 

Beim Verbraucher als letztes Glied in der Kette der Verschwendung. Leider haben wir uns daran gewöhnt, dass Lebensmittel im Überfluss vorhanden sind und haben das Bewusstsein dafür verloren, welche Leistung und welcher gigantischer Ressourcen- bzw. Energieverbrauch sich hinter vollen Regalen verbirgt. 

 

Intelligente lagerung und -logistik

Intelligente Kühlschränke und nicht-invasive Temperatur-überwachungs-technologie, die die Kühlkette dokumentieren und sicherstellt, dass der Kühlschrank richtig läuft und richtig & vorausschauend gewartet wird, trägt zu erheblich weniger Ausfällen und längerer Haltbarkeit der Lebensmittel bei. Oft wird bei der kleinsten Unsicherheit eine gesamte Charge abgeschrieben, wenn das Risiko eines Kühlketten-Bruchs besteht. Zudem wird beim Ausfall eines Kühlschrankes, einer Kühltruhe oder einem Container alles entsorgt – im Schnitt sind das 50kg Lebensmittel. Über die Lebensdauer eines Kühlschrankes sind mehrere Ausfälle üblich, welche in der Regel auf folgende Fehler und Ursachen zurückzuführen sind:

  • Verstaubter oder verstopfter Kondensator

  • Kompressor-Fehler

  • Druckverlust vom Kältemittel

  • Verunreinigung vom Kältemittel

  • Undichtigkeit der Anlage

  • Ausfälle mechanischer Temperaturregler

Innovative Technologien 

Mit dem patentiertem Predictive-Maintenance-Algorithmus von SynapIoT können wir alle diese Szenarien 2-4 Wochen vorher vorhersagen. Der Servicetechniker kann frühzeitig gerufen werden,  um den anstehenden Missstand zu regeln und sicherzustellen, dass der Inhalt und das gesamte Kühlaggregat gerettet wird. Dies bedeutet einen grossen Gewinn für Umwelt und Gesundheit. Dazu kommt das als Kältemittel hauptsächlich gase wie R404A, R134a und R1234yf in Transport- und gewerblichen Kälteanlagen, sowie in Kühl- und Gefriergeräten eingesetzt wird.

 

Diese gase sind so giftig und Umweltschädlich, dass ab dem 1. Januar 2020 ist es durch EU-Verordnung (EU-F-Gase-Verordnung über fluorierte Treibhausgase) verboten, das Kältemittel R404A in bestehenden Kälteanlagen zu verwenden,ab dem 1. Januar 2022 gewerblich genutzte Kühl- und Gefriergeräte mit dem Kältemittel R134a in den Verkehr zu bringen. Bis 2025 werden weitere Kühlgeräte, mit besonders klimaschädlichen F-Gasen schrittweise vom Markt genommen. Die Verkaufsmenge teilfluorierender Kohlenwasserstoffe (HFKW) wird bis 2030 schrittweise auf ein Fünftel der heutigen Menge reduziert. Das ist ein unumgänglicher Umstieg auf weniger klimaschädliche Kältemittel.

 

R1234yf (HFO-1234yf) ist ein Reinmolekül-Kältemittel mit dem GWP-Wert <1 (GWP = Global Warming Potential). Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass das Kältemittel R1234yf noch gefährlicher als bisher angenommen ist. Neben einem sehr hohen Treibhauseffekt beinhaltet das Kältemittel den hochgiftigen Stoff Carbonylfluorid (COF2). Carbonylfluorid (COF2) ist ein Abkömmling des Kampfstoffs Phosgen, das im Ersten Weltkrieg grausam eingesetzt wurde. Der LMU zufolge könne es bei Einatmung unwiederbringlichen Schaden anrichten.

 

Aus diesen Gründen sind wir der Meinung, dass Kühlanlagen richtig überwacht, gewissenhaft und vorausschauend gewartet werden sollen.

 

Fußabdruck der Nahrungsmittelproduktion 

Lebensmittel werden extrem rohstoffintensiv produziert, kilometerweit transportiert, gekühlt und zu hochwertigen Lebensmitteln verarbeitet. Werden sie weggeworfen, müssen sie energie- und kostenintensiv entsorgt werden. Der Wert der von einem österreichischen Haushalt weggeworfener Lebensmittel beträgt jährlich etwa 300-400 Euro.

Nach den Ergebnissen der AMA Motivanalyse 2010 ist der Preis eines Lebensmittels eines der Hauptkriterien für eine Kaufentscheidung. Angesichts der großen Mengen an Original- und angebrochenen Lebensmitteln im Restmüll scheint es für die Konsumenten schwer vorstellbar, dass z.B. in Salzburg durchschnittlich 227 Euro pro Jahr auf diese Weise in den Restmülltonnen der privaten Haushalte verschwinden.

 

Der Ausblick

Lebensmittelverschwendung ist heute ein globales Problem, das nicht ignoriert werden darf. Sie wirkt sich negativ auf den Klimawandel, die Ressourcenverteilung, die Wirtschaft und auf die Menschen in Not aus. Die Verschwendung von Nahrungsmitteln kann jedoch zum Teil durch den technologischen Fortschritt bspw. durch überwachte Lagerung, intelligente Kühlung und durch achtsamen Umgang mit den Ressourcen begrenzt werden.

Wir sehen es als unsere Verantwortung an, den Kampf gegen diese unnötige Verschwendung von Lebensmitteln eine Lanze zu brechen. Die Welt daran zu erinnern, Nahrung nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie mit Sorgfalt zu behandeln. Und der Grund dafür ist einfach: Nur wenn wir die Nahrung respektieren, können wir eine bessere Zukunft sichern. Jeden Tag sollten wir das gemeinsame Ziel verfolgen, die Verschwendung von Nahrungsmitteln zu vermeiden.

 

Mehr Wertschätzung & weniger Verschwendung

Um das Thema Lebensmittelverschwendung in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit zu rücken, schlagen wir folgende Themenstellungen vor:

 

Politische Hürden und Barrieren, die beim Lebensmittelhandel entstanden sind, kritisch zu überprüfen.

Schonendere und sichere Lebensmitteltransporte zu gewährleisten, manipulationssichere und intelligente Kühlkettenüberwachung, automatische Temperaturerfassungssysteme zu fordern um die richtige Lagerung zu dokumentieren und weniger Verschwendung zu haben.

Allokations- und Transportkosten zu reduzieren, um sicherzustellen, dass Lebensmittel auch zu Ort und Stelle wirtschaftlich gelangen, wo sie benötigt werden.

 

Entschärfung der bestehenden Normen für die Form und das Aussehen von bspw. Gemüse und Obst, um Angebot und Nachfrage nach diesen Produkten zu erhöhen.

 

Minimierung der Lebensmittelabfälle durch intelligente On-Demand-Bestellung auch zwischen den Geschäften in der unmittelbaren Umgebung. Durch IoT-Sensorik könnte verschiedene Regalstände ermittelt werden und automatisch Anfragen an Zentrallager oder Nachbargeschäfte gesendet werden.

 

Durch staatliche Förderung der Unterstützung der Digitalisierung und Nutzung von intelligenten Systemen der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.

Sensibilisieren der Bürger für mehr Selbstverantwortung gegenüber der Umwelt, um proaktives Handeln und den Kauf von saisonalen und regionalen Produkten zu fördern.

 

Förderung von Forschung und Entwicklung, bspw. zur Schaffung intelligenter Verpackungen mit Haltbarkeitsinformationen.

Förderung des verstärkten Verbrauchs pflanzlicher Lebensmittel, um eine deutlich geringere Umweltbelastung im Vergleich zu tierischen Produkten zu erreichen.

 

IoT Lösungen 

Wir bieten Vorausschauende Wartung (Predictive-Maintenance) sowie automatische Temperaturerfassung, -logging und -überwachung für Container, Klimaanlagen, LKW, Kühl- und Gefriergeräten.

 

Wollen Sie Zeit und Geld sparen und die manuelle Temperaturerfassung von Kühl- und Gefriergeräten eliminieren und dabei Ihre Compliance erhöhen?

Wir automatisieren die Protokollierung, erstellen die Berichte für die Behörden – so, dass diese Ihnen täglich digital zur Verfügung stehen. Ihre Dokumentations-Unterlagen und die gesamte Compliance-Dokumentation sind vollständig und sicher in der Cloud gespeichert,

sowie für Ihren nächsten Prüfbesuch stets verfügbar und PxG-Konform aufgestellt.

 

Unser patentierter Predictive-Maintenance-Algorithmus überwacht kontinuierlich die Parameter des Kühlaggregates. Abweichungen im Muster werden sofort erkannt und können einen möglichen zukünftigen Ausfall innerhalb von 2-4 Wochen vorhersagen.

 

SynLab IoT

DIGITALE TRANSFORMATION

SynLab IoT ist das Forschungs- und Entwicklungszentrum von SynapIoT. Hier arbeiten wir an Synergien aus der Kombination der Disziplinen Engineering, Software, Digitalisierung, Forschung und Entwicklung - um für unsere Kunden innovative neue Lösungen schlüsselfertig zu entwickeln.

 

Unsere Kunden sagen uns einfach, was gemessen werden soll, welche Daten sie im Dashboard haben wollen und wir entwickeln die Leiterplatte, bauen die Hardware, schreiben den Algorithmus und liefern die Infrastruktur und die gewünschten Daten im Dashboard.

 

SynLab IoT bietet kompetente Beratung und eine ganzheitliche Umsetzung von digitalen Transformationsservices, die Ihr Unternehmen und Ihre Prozesse revolutionieren.

 

Unsere Kombination aus modernster Sensorik, IoT-Hardware-Engineering und komplexen Mathematischen Algorithmen ermöglicht unseren Kunden, ambitionierte strategische Digitalisierungs-, Industrie 4.0 - und IoT-Ziele problemlos zu erreichen.

 

Individuelle IoT-Konzepte

SynapIoT bietet die Nutzung der SynCore™-Platform und Infrastruktur für Dritte an. Haben Sie Sensoren, aber kein System oder Platform zur Handhabung, Überwachung und Verarbeitung der Daten? Dann sind sie bei SynCore richtig. Wir integrieren die Sensoren schnell und setzen ein Dashboard auf, das Ihnen genau das darstellt, was Ihre Sensoren messen. 

 

Datenanalyse und IoT-Konnektivität ermöglicht Ihnen, neue Geschäftsmodelle zu monetarisieren, indem Sie innovative Angebote, Kosteneinsparungen, bessere Kundenerfahrungen und einen viel sicheren Betrieb liefern. 

 

Unsere einzigartige Umgebung macht IoT-Konzepte einfach und in vielen Fällen zur Realität. Wir ermöglichen die Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Analyse von Eingaben von Millionen von IoT-Geräten durch unsere SynCore™ IoT-Plattform.

 

SynCore™ ist eine Lösung für viele strategische Herausforderungen des Marktes und der digitalen Transformation. SynapIoT kombiniert alle Komponenten des IoT mit der Expertise und dem über viele Jahre gesammelten Know-how.

Dänemark

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Tel.: +45 5143 4967

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